Architekturbüro Ogierman  
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Barrierefreier / Altersgerechte Umbau

Ein barrierefreier Umbau dient der nachhaltigen Reduzierung von Hindernissen in Wohn- und Geschäftsgebäuden, um Menschen mit körperlichen Einschränkungen einen uneingeschränkten Zugang zu ermöglichen. Zu den typischen Maßnahmen zählen der Einbau bodengleicher Duschen, Rampen, verbreiterter Türen sowie höhenverstellbarer Einrichtungsgegenstände. Die Inanspruchnahme umfassender staatlicher Förderprogramme (z.B. KfW, Pflegekassen, Landesförderungen) sowie die Zusammenarbeit mit qualifizierten Fachbetrieben erleichtern die Umsetzung dieser baulichen Anpassungen. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der Betroffenen zu fördern und die Wohn- beziehungsweise Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Zentrale Maßnahmen und Handlungsfelder:

Badezimmer: Installation bodengleicher Duschen, rutschhemmender Bodenbeläge, unterfahrbarer Waschtische, höhenverstellbarer Toiletten, Haltegriffe sowie Dusch-WCs und automatische Türsysteme.

Eingangsbereiche & Wege: Realisierung schwellenloser Zugänge, Verbreiterung und Rutschhemmung aller Gehwege zu Garagen, Mülltonnen oder Spielplätzen sowie der Einbau automatischer Türöffner.

Küche: Montage höhenverstellbarer Arbeitsplatten, unterfahrbarer Spülen sowie leicht zugänglicher Schränke und Geräte (beispielsweise rückenschonend positionierte Backöfen).

Sicherheit und Komfort: Implementierung von Notrufsystemen, automatisierter Beleuchtung (Smart Home), Rampen, Aufzügen sowie die Anlage barrierefreier Stellplätze.


Fördermöglichkeiten im Überblick:

KfW-Bank: Bereitstellung zinsgünstiger Kredite (Kredit 159) und Zuschüsse zur Barrierereduzierung.

Pflegekassen: Zuschüsse bis zu 4.000 € bei Pflegegrad (Stufen 1–5) für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen.

Krankenkassen: Finanzierung ärztlich verordneter Hilfsmittel (wie Badewannenlifter oder Haltegriffe).

Bundesländer & Kommunen: Ergänzende Darlehen und Zuschüsse (zum Beispiel über die NRW.BANK oder kommunale Programme)

Sozialleistungen: Unterstützungsmöglichkeiten bei Bezug von Grundsicherung oder Bürgergeld.
Diese gezielten Maßnahmen tragen wesentlich dazu bei, Wohnräume funktional und sicher zu gestalten und gewährleisten eine langfristig erhöhte Lebensqualität für alle Nutzerinnen und Nutzer.



 
 
 
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